LIEBE FREUNDINNEN UND FREUNDE DES UNIKUM!
 
Jörg Haider, Kulturreferent des Landes Kärnten, und Walter Gassner, freiheitlicher
Kulturreferent der Stadt Klagenfurt, setzen ein Zeichen: Der Verein
Universitätskulturzentrum UNIKUM soll mit einer 100%igen Subventionskürzung durch
das Land Kärnten bzw. mit der Halbierung der Förderungen durch die Stadt Klagenfurt
bedacht werden. Damit fehlen dem UNIKUM 510.000 ATS, das ist rund die Hälfte
seines operativen Budgets. Das vorbereitete Jahresprojekt BEBEN/POTRESI
(≥Kärnten/Afrika„) mußte sistiert werden.

Daß von diesen ≥Sparmaßnahmen„ ausgerechnet die Kulturiniative betroffen ist,
die sich in den letzten Jahren besonders kritisch mit den kulturpolitischen
Entwicklungen in Kärnten auseinandergesetzt hat, ist wohl kein Zufall.
Wir erinnern an die Plakataktion DER HAI anläßlich der Kärntner Landtagswahl 1999
und an die vielbeachtete 1. KÄRNTNER KURZSCHLUSS-HANDLUNG,
ein ≥Fachgeschäft für Tugendterror„, an dem sich im letzten Jahr rund
40 Künstlerinnen und Künstler aus ganz Österreich beteiligten.

Die Geringschätzung des UNIKUM durch die freiheitlichen Kulturpolitiker steht im
krassen Gegensatz zur künstlerischen Reputation, die das UNIKUM in ganz
Österreich genießt. So erhielt der Verein 1997 den Würdigungspreis des
Bundeskanzleramtes und wird das UNIKUM immer wieder als herausragendes
Beispiel innovativer regionaler Kulturarbeit genannt. Auch international ist
man in jüngster Zeit auf die ungewöhnlichen Kunstprojekte des UNIKUM
aufmerksam geworden.

Derzeit bemühen wir uns um EU-Förderungsmittel bzw. um die Unterstützung
privater Geldgeber mit dem Ziel, uns aus der Abhängigkeit von der regionalen
Kulturpolitik zu befreien. Andernfalls könnte dies das Ende für das UNIKUM bedeuten.
Auch Sie können Ihren Beitrag leisten: Indem Sie dem Verein UNIKUM als
unterstützendes Mitglied beitreten und/oder mit einer Spende unter die Arme greifen.

In beiden Fällen ist Ihnen unser Dank gewiß: in der Form eines kleinen
Landeshauptmannes zum Schütteln.

Herzlichst, Ihr UNIKUM-Team

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