Leserreaktionen

Sehr geehrter Herr Pilgram,
kaum war ich im Besitz Ihres neuen Buches, war ich schon unterwegs von Ljubljana nach Postojna, dem 1. Teilabschnitt meiner Wanderung zum Meer. Die Pekelschlucht war besonders reizvoll.
Mein Kompliment zu den Wegbeschreibungen. Ich fand mich, mit wenigen Ausnahmen, immer gut zurecht.

Beste Grüße und eine gute Zeit.
Bruno Diesenreiter
[Oktober 2015]

Liebe Autoren von Zu Rande kommen!
Ich werde ab Donnerstag 1. 10. 2015 diese Wanderung durchführen. Im Buch steht etwas von einer Nordstrecke, die im Internet beschrieben ist. Auf der Unikum-Seite habe ich da aber gar nichts gefunden, auch keine Leserreaktionen?
Ich freue mich schon sehr, Eure Beschreibungen sind verlockend, meine Lust auf Neues und Kulturvergleiche und Landschaft groß. Im Vorfeld habe ich allerdings auch einen dicken, schweren Kritikpunkt: So schön das Buch gemacht ist, für ein Langstrecken-Wanderbuch ist es vieeeel zu schwer! Zumindest, wenn man die Gesamtstrecke geht. Kleiner und dünner ist möglich. Und nötig. Ich habe als erstes die Fotos rausgerissen. Das allein spart schon 100g. Bitte nicht lachen, aber ein Buch über ein Pfund schwer ist einfach nicht akzeptabel! Leider werde ich auf diese Weise wenig von dem Buch wieder mitbringen, sondern alle abgewanderten Strecken herausreißen und wegwerfen. Schade! Kann niemand nach mir profitieren.

Liebe Grüße und ich hoffe auf Antwort zu der Nordstrecke etc.
Kathrin Düser
Sinzing (bei Regensburg), Deutschland
[September 2015]

Lieber Herr Pilgram,
letzte Woche sind wir (einen Teil unserer Gruppe hat ihr ja bei der Buchvorstellung in Graz kennengelernt) der Hitze trotzend von Slope nach Triest gegangen.
Vorerst einmal ein großes Kompliment für die präzisen Wegbeschreibungen, die uns durch die großartigen Landschaften des Karsts geführt haben. Orientierungsprobleme gab es kaum. (Zwei kleine Ergänzungen führe ich am Ende an.)
Größere Probleme hatten wir nicht nur hitzebedingt mit der Verpflegung, insbesondere mit Getränken, da viele der zur Einkehr empfohlenen Gostilnas bzw. Hütten geschlossen waren.
Dass das Hotel Rakov Škocjan geschlossen ist, ist im Buch angeführt; bei einem Zwischenstopp auf der Anreise konnten wir uns vergewissern, dass offenbar noch immer kein Pächter gefunden wurde.
Wesentlich schwerer traf uns die Tatsache, dass das Schutzhaus am Slavnik nicht nur architektonisch hässlich, sondern wochentags auch geschlossen ist.
Somit gibt es die letzte Möglichkeit, unter der Woche Wasser zu bekommen in Tublje, soferne man nicht vor dem Aufsperren der Gostilna Križman (11 Uhr) vorbeikommt.
Auf der Folgeetappe von Podgorgje nach Zazid gibt es dafür als nette Überraschung einen Brunnen unmittelbar nach der aufgelassenen und nun durch einen mächtigen Sendemast ergänzten Bahnstation.
Wir haben die nächsten zwei Tagesetappen zusammengezogen und sind von Zazid über Hrastovlje nach Osp gegangen, was sich zeitlich gut machen lässt. Allerdings sind auch hier die Einkehrmöglichkeiten beschränkt, da die Gostilna Svab erst um 12 Uhr öffnet. Also muss man bis Črni Kal kommen, was vermutlich auch bei niedrigeren Temperaturen zäh werden kann. Entschädigt hat ein grandioses Essen im Majda bei Osp, wo wir auch ein feines Frühstück bekamen, da sich Herrn Klabjans Service auf das Inkasso der Nächtigungskosten beschränkte.
Am nächsten Tag in Socerb das selbe Bild: Die Gostilna in der Burg hat Montag geschlossen, Dienstag bis Donnerstag erst ab 18 Uhr geöffnet, Freitag bis Sonntag sollte ab 12 Uhr geöffnet sein, allerdings ließ sich diesmal freitags bis 13 Uhr niemand blicken, der die zahlreichen Touristen bewirtet hätte.  Die nächste Verpflegsmöglichkeit bietet die Trattoria Bottazzo, der herbe Charme der Wirtin ist möglicherweise wegen unseres Durstes mütterlich-freundlicher Fürsorge gewichen.
Klar, dass am letzten Tag auch die Trattoria al Pozzo in San Lorenzo geschlossen hatte (ab 10 Uhr sollte geöffnet sein), das Campingplatzbuffet drei Stunden später (!) entschädigte mit Speis und Trank.
Abenteuerlich gestaltete sich zu guter Letzt die Tram-Fahrt, da noch vor dem Steilstück der Stromabnehmer mit großem Krach abgebrochen ist und wir auf den Bus der Linie 4 umsteigen mussten.
Summa summarum war es ein großes Abenteuer in grandioser Landschaft, das wir unbedingt zur üppigeren Vegetationszeit wiederholen möchten.

Ich freue mich schon auf die nächsten Touren auf euren Spuren!
Mit lieben Grüßen aus Graz!

Hermann Candussi
[Juli 2015]

Zwei Orientierungsergänzungen zum Wegstück zwischen Osp und Draga:
1.)
Seite 393, 1. Absatz: Bequemer Anstieg im Wald bis zu einer Gabelung unter einer Hochspannungsleitung, dort rechts. (die Markierung bzw. der Wegweiser nach Kastelec sind nur in der Gegenrichtung sichtbar).
2.)
Seite 393, vorletzter Absatz: Der Pfad wendet sich vom Abbruch ab und trifft auf einen breiten Querweg; auf diesem nach links. Nach 300 m verlässt man bei einem unscheinbaren Steinmann den Hauptweg nach links und folgt unmittelbar danach dem rechten Weg in den Wald. nach etwa 200 Metern die erste Markierung. (Hier wurden möglicherweise Markierungsbäume gefällt.)

Liebe Autoren,
Euer neues Buch hat mir bei meinem letzten Ljubljana-Aufenthalt schon gute Dienste geleistet – vielen Dank dafür! Auf Seite 29 ist mir ein Druckfehler aufgefallen, den Ihr vielleicht bei einer neuen Auflage ausbessern könntet: Der erwähnte SS-General hieß nicht Erwin Rössler sondern Erwin Rösener.
Ab Mitte September werde ich einige Vorträge »Slowenien für Linksabbieger« halten, da könnte ich wieder Bücher auf Kommission mitnehmen. Ich melde mich noch vorher bei Euch.

Herzliche Grüße aus Graz,
Ernest Kaltenegger
[Juni 2015]