Den Abschluss des Projektzyklus bildet eine künstlerische Ausstellung zur Typologie und Ästhetik bzw. Kultur- und Sozialgeschichte des Zaunes im Dreiländereck von Österreich, Italien und Slowenien. Thematisiert wird das (immer noch) Trennende in der Region als identitätsstiftendes Element, das Differenzierung und Orientierung ermöglicht. Barrieren werden als produktive Provokation aufgefasst, die letztendlich als Katalysator für Kommunikation und Austausch zu wirken vermag. Der ethnologische Blick auf das Phänomen der Umzäunungen dokumentiert gleichzeitig ein Stück Alltagskultur aus den betreffenden Gebieten.
Verschiedenste Garten-, Weide- und Grenzzäune sowie Mauern, Hecken und andere Umfriedungen liefern das Ausgangsmaterial für Installationen im öffentlichen Raum bzw. fotografische und/oder filmische Arbeiten zum Thema. Zeithistorische, politische und philosophische Aspekte werden in einer begleitenden Publikation behandelt. FotografInnen und KünstlerInnen aus AT, IT und SI werden bei der Gestaltung einbezogen. Die Schau ist als Wanderausstellung konzipiert und wird im öffentlichen Raum präsentiert.

Zeitraum:
September/Oktober 2010

Schauplätze:

› St. Johann/Šentjanž (AT)
› Šmartno (SI)
› Topolò/Topolove (IT)