Den Abschluss des Projektzyklus bildet eine künstlerische
Ausstellung zur Typologie und Ästhetik bzw. Kultur- und Sozialgeschichte
des Zaunes im Dreiländereck von Österreich, Italien und Slowenien.
Thematisiert wird das (immer noch) Trennende in der Region als identitätsstiftendes
Element, das Differenzierung und Orientierung ermöglicht. Barrieren
werden als produktive Provokation aufgefasst, die letztendlich als Katalysator
für Kommunikation und Austausch zu wirken vermag. Der ethnologische
Blick auf das Phänomen der Umzäunungen dokumentiert gleichzeitig
ein Stück Alltagskultur aus den betreffenden Gebieten. |